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Über 1800 qm Sand und Steine abgetragen

Niederschelder Jugendliche setzten sich tatkräftig für ihren Bolzplatz ein

Niederscheld. Das Spielfeld des beliebten Niederschelder Bolzplatzes an der Waldstrasse war schon seit geraumer Zeit in einem schlechten Zustand. Durch die intensive Nutzung und die Einwirkung von Wind und Wetter hatten sich kleinere Unebenheiten zu Löchern und Rinnen vergrößert. Die "Rote Asche" des Spielfeldes war nur noch als dünne Schicht vorhanden, durch reichlich herumliegende Steine waren Verletzungen bei Stürzen recht wahrscheinlich. Das hier etwas geschehen musste lag also auf der Hand. In Zeiten knapper öffentlicher Kassen stellt sich natürlich die Frage wie bei der Erneuerung des Spielfeldes Kosten eingespart werden können. Schnell war klar, dass das fachgerechte auffüllen der Unebenheiten und das aufbringen von neuer "Roter Asche" nur durch eine Baufirma erledigt werden kann. Die vorbereitenden Maßnahmen könnten jedoch auch ohne Fachleute mit entsprechenden Maschinen durchgeführt werden.

So begab sich die Stadtjugendpflege auf die Suche nach freiwilligen Helfern und wurde unter den jugendlichen Nutzern des Bolzplatzes schnell fündig. Des weiteren waren die Mitglieder des Jugendrates der Kinder- und Jugendvertretung (KJV) sofort bereit die Aktion tatkräftig zu unterstützen. Die bevorstehenden Herbstferien ermöglichten eine problemlose Terminabsprache, der städtische Bauhof stellte Besen, Schaufeln und Schubkarren bereit.

Am 24. Oktober war es endlich soweit. Die "Aktion Bolzplatz" konnte durchgeführt werden. Wer am Engagement der freiwilligen Helfer gezweifelt hatte wurde eines besseren belehrt. 12 Jugendliche hatten sich in Arbeitskleidung eingefunden, schnell waren die ersten Schubkarren gefüllt. Fast wäre das ganze Vorhaben buchstäblich "ins Wasser gefallen" als sich aus kurzen Regengüssen ein solider Dauerregen entwickelte. Die Jugendlichen ließen sich jedoch nicht entmutigen und schafften es den gesamten losen Sand samt Steinen bis zum Abend abzutragen. Völlig durchnässt und mit Blasen an den Händen gruppierte man sich zum Foto für das "Dillenburger Wochenblatt" und war sich einig, dass man auf die geleistete Arbeit durchaus stolz sein kann.


Die fleissigen feger...


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